Demeter wurde 1928 als Verwertungsgesellschaft gegründet und ist das Markenzeichen für biologisch-dynamische Landwirtschaft, die auf Basis der Arbeiten von Rudolf Steiner entwickelt wurde. Ziel des Vereins ist die Förderung nachhaltiger wirtschaftlicher Kreisläufe, in denen Vielfalt und Respekt vor dem Lebendigen im Mittelpunkt stehen. Die Richtlinien gelten für den gesamten Erzeugungs- und Verarbeitungsprozess, die Betriebe müssen nach einer max. Übergangszeit von drei bis fünf Jahren (je nach Vor-Status) komplett nach Demeter-Richtlinien wirtschaften. Für verarbeitete Produkte muss grundsätzlich der Anteil an Demeter-Rohstoffen bei mindestens 90 % liegen. Im Jahr 2024 wirtschafteten in Deutschland über 1.700 landwirtschaftliche Betriebe nach biologisch-dynamischen Prinzipien, weltweit ungefähr 8.000.
Die ökologischen Kriterien stehen bei Demeter im Fokus und erzielen ein gutes Ergebnis. Es wird ein ganzheitliches Verständnis von Agrarökologie angewandt. Die sozialen Anforderungen sind mittelmäßig, gerade im Bereich existenzsichernder Einkommen/Löhne, und bei der proaktiven Förderung von Vereinigungsfreiheit und dem Recht auf Kollektivverhandlungen gibt es großes Entwicklungspotenzial.